Dates:
Do., 11. Feb. 2027, 13:00–Do., 18. März 2027, 14:30
13 Uhr Rosenkranz, 13.30 Uhr Fastenpredigt, 14 Uhr Ölbergspiel - Bei den Andachten besteht von 13 Uhr bis 13.30 Uhr Beichtgelegenheit. Auf ergreifende Weise erzählt man in Dietfurt von den Leiden Christi am Ölberg: Seit 1680 gibt es in der Dietfurter Klosterkirche die so genannte Ölbergandacht. Die traditionsreiche Andacht findet jeden Donnerstag der Fastenzeit (mit Ausnahme des Gründonnerstags) in der verdunkelten Klosterkirche des Dietfurter Franziskanerklosters statt. Das Dietfurter Franziskanerkloster wurde 1660 gegründet. Bereits 20 Jahre später hat man hier die Ölbergandacht eingeführt. Durch die Säkularisierung im Jahre 1802 drohte dem Kloster die Auflösung, vorübergehend mußte die Ölbergandacht eingestellt werden. Unter König Ludwig I wurde 1827 das Kloster mit neuem Leben erfüllt - und auch wieder mit dem Passionsspiel begonnen. Für vermeintlich aufgeklärte Zeitgenossen mag es ein Überbleibsel längst vergangener Epochen sein, eine Zurschaustellung für ein wundergläubiges Volk. Doch ist das Geschehnis von einer tiefen Innerlichkeit geprägt und von einer pastoralen Sorge begleitet. „Fastenpfinsta“ nennt das Volk jeden Donnerstag der Fastenzeit. Da geht man wie es sich gehört, rechtzeitig zur Franziskanerkirche, hört die „Pfinstapredigt“ und bereitet sich durch Gebet und Gesang, durch Sammlung und Besinnung auf das österliche Festgeheimnis der Erlösung vor. Die Verehrung des Leidens Christi bringt Segen und Heil. Das Motiv der Todesangst Christi fand schon sehr früh Eingang in die bildende Kunst. Buchdruck und Malerei weisen bedeutende Werke großer Meister auf, die sich mit diesem Thema der Passion befasst haben. Seit Ende des 15. Jahrunderts bi...
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