Dates:
Sa., 2. Mai 2026–So., 29. Nov. 2026
Die Sonderausstellung «Vom Tafelbild zum Touchscreen – Bildung in Appenzell Ausserrhoden seit 1800» widmet sich der Entwicklung der Schule und der Bildungslandschaft im Kanton vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mit der kantonalen Schulordnung von 1805 wurde der Grundstein für die Volksschule gelegt, wie sie heute bekannt ist. Seither haben sich Strukturen, Unterrichtsformen, Lehrmittel und pädagogische Ansätze kontinuierlich weiterentwickelt. Die Ausstellung zeichnet diese Veränderungen nach und zeigt, wie Bildung stets im Spannungsfeld von Tradition und Innovation stand. Ausgangspunkt bildet eine Erfahrung, die viele Menschen teilen: Erinnerungen an die eigene Schulzeit. Vom sorgfältig gestalteten Tafelbild, das mit Kreide und viel Vorbereitung entstand, bis zum digitalen Unterricht am Touchscreen spannt sich ein weiter Bogen. Dieser Wandel steht exemplarisch für tiefgreifende gesellschaftliche Entwicklungen. Die Ausstellung macht sichtbar, dass Schule nie losgelöst von ihrem Umfeld existiert. Pädagogische Methoden, Lerninhalte und Schulstrukturen sind geprägt von sozialen Veränderungen, politischen Entscheidungen, kulturellen Eigenheiten und technischen Fortschritten. Bildung erscheint so als Spiegel der Gesellschaft – im Wandel der Zeit. Anhand von eindrücklichen Objekten, historischen Dokumenten und anschaulichen Inszenierungen eröffnet die Ausstellung vielfältige Einblicke in den Schulalltag früherer Generationen und in die Entwicklung des Bildungswesens. Stimmen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ergänzen die Perspektiven und machen persönliche Erfahrungen greifbar. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein fundiertes Begleitbuch sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Veranstaltungen, die einz...
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