Dates:
Fr., 25. Sept. 2026, 19:30–20:45
Mozart schrieb einige seiner faszinierendsten späten Werke für ein ungewöhnliches Instrument: die mechanische Orgel. Sie wurde nicht im heutigen Sinn von einer Person gespielt, sondern funktionierte fast wie eine musikalische Maschine – irgendwo zwischen Orgel, Uhrwerk und Theater. Entstanden ist Musik voller Geheimnis, Dramatik und Fantasie. Der Konzertabend «Von Mozart zur Moderne» öffnet diese besondere Klangwelt neu: In der Besetzung für Akkordeon und Klavier begegnen sich zwei Instrumente, die beide mit Tasten verbunden sind und doch ganz unterschiedlich atmen, klingen und reagieren. Das Akkordeon bringt die Nähe zum Orgelklang, den langen Atem und die Fähigkeit zu schwebenden Linien mit. Das Klavier antwortet mit Klarheit, Farbe und Energie. Rund um Mozarts Werke für mechanische Orgel entsteht ein musikalischer Bogen, der weit über das Jubiläumsjahr hinausführt. César Franck greift mit seinem "Prélude, Fugue et Variation" die Wärme und Tiefe der Orgeltradition auf. Robert Schumanns "Sechs Stücke in kanonischer Form" zeigen, wie aus strenger musikalischer Form etwas Zartes und Poetisches entstehen kann. Als moderner Kontrast ist Dmitri Schostakowitschs "Concertino" scharf, rhythmisch, verspielt und voller Spannung. Dieses Konzert richtet sich an Menschen, die Musik über Klang, Atmosphäre und Geschichte entdecken möchten. Ein Abend über Tasten, Atem, Kontrapunkt und die Verbindung von klassischer Tradition mit einer heutigen kammermusikalischen Klangwelt. Programm: Wolfgang Amadé Mozart: Adagio und Allegro f-Moll KV 594 Wolfgang Amadé Mozart: Fantasie f-Moll KV 608 César Franck: Prélude, Fugue et Variation Robert Schumann: Sechs Stücke in kanonischer Form Dmitri Schostakowitsch: Concertino Valentina Vargiu - Klavier Ghenadie Rotari - Akkordeon Quelle...
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