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«Geiz ist geil?!» – Molières Klassiker erzählt die Geschichte des alten Harpagon, dessen Geiz und Geldgier ihn zu einem Besessenen und zu einem Tyrannen über seine Familie machen. Er plant, seine Tochter Élise mit einem reichen Alten zu verheiraten, den diese ganz und gar nicht liebt. Er selbst will Mariane heiraten, die von seinem eigenen Sohn Cléante geliebt wird. Also schmieden die Jungen heimlich ihre eigenen Pläne hinter seinem Rücken. Familienkonflikte, ein gestohlener Schatz und überraschende Wendungen führen zu einem turbulenten Spiel aus Täuschung, List und Machtkämpfen zwischen Eltern, Kindern, Verehrern und Bediensteten. Neben «Der eingebildete Kranke» ist «Der Geizige » die wohl bekannteste Charakterkomödie aus der Feder von Molière (1622–1673). Die Hauptrolle des Harpagon wurde zunächst vom Autor selbst und später von etlichen Schauspielgrössen gespielt, von August Wilhelm Iffland bis zu Louis de Funès und Harald Juhnke. In der Inszenierung von Gaspard Legendre stehen weniger die Schrullen des Alten und vielmehr die Liebe der jungen Menschen im Zentrum: Denn verbotene, widersprüchliche und ungestillte Sehnsüchte durchziehen alle Figuren in einem Stück über Geld, Liebe, Begehren und die unaufhaltsame Bewegung des Lebens. Produktion: Théâtre de l’Héron / ADG Europe Regie: Gaspard Legendre Musik: John Kenny Talk im Theater um 18:45 Uhr / auf Französisch
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